Fährte

Fährtentrainer

Ruth Alt

 

Hundesport:    seit 2003

Ausbildung:     Grundausbildungsschein

                               Teilnahme an 5 unterschiedlichen Fährtenseminaren 

                               mit renommierten/erfolgreichen Referenten

Erfolge:              BH-Prüfung

                               Mehrere bestandene FH2 Fährtenprüfungen

                               2016 in Söhren "Deutscher Meister" der Fährtenhunde FH2 des SSV  

                               2017 in Gültstein "Deutscher Vizemeister" der Fährtenhunde FH2 des SSV 

 

Fährtentrainer für einsteiger

Monika Würkner

 

Hundesport:     seit 2004

Ausbildung:      Grundausbildungsschein

                                 Teilnahme an 2 unterschiedlichen Fährtenseminaren                                                                                                mit renommierten/erfolgreichen Referenten

 Erfolge:              BH-Prüfung

                                Mehrere bestandene IPO Fährten sowie FH1 und  FH2 Prüfungen

Fährte / IPO Abteilung A

Was für manche wie ein eher gemächlicher Zeitvertreib auf frisch umgepflügten Äckern oder gemähten Wiesen aussehen mag, ist in Wirklichkeit ein spannender Sport, der den Teamgeist zwischen Hundeführer und Hund fördert.

 

Immer mehr Hundefreunde stellen fest, mit welcher Freude ihre Hunde fährten und zu welch tollen Leistungen sie in der Lage sind. Den Gerüchen folgen, liegt den meisten Hunden im Blut.

 

Beim „Arbeiten“ in der Fährte wird das ganze Potential der Fähigkeiten des Hundes, insbesondere die mit Millionen von Reichzellen ausgestatteten Nasen, gefördert und gefestigt.

 

Die „Nasenarbeit“ ist unbestritten eine sinnvolle, artgerechte und geistig anspruchsvolle Beschäftigungsmöglichkeit für fast alle Hunde; ob klein, ob groß, ob jung oder alt. 


Ausbildung

Die Ausbildung ist anspruchsvoll, langwierig und von der Disziplin des jeweiligen Teams Hund / Mensch geprägt. Mit der Fährtenausbildung kann spielerisch bereits im Welpen- alter eines Hundes begonnen werden.

 

Von Anfang an ist ein korrektes Legen der Fährte sehr wichtig, da der Hund die kleinsten Bodenverletzungen / -verdichtungen (die durch den Hundeführer verursacht werden) mit der Nase aufnimmt und dieser „Spur“ folgt. 

 

Begonnen wird mit dem Zertreten einer kleinen Fläche im Gelände (Wiese, Acker) durch den Hundeführer. Dann wird der Hund für die Bewältigung kurzer Strecken begeistert.

 

Schritt für Schritt wird die Hundenase so konditioniert, dass die „abzusuchende Distanz“ anspruchsvoller wird. Sie wird z. Bsp. verlängert, es werden Schlangenlinien, Winkel, Halbkreise, Wegkreuzungen eingebaut und Gegenstände ausgelegt, die der Hund auffinden und anzeigen soll. 

 

Die entscheidende Rolle für die Motivation des Hundes ist immer eine Belohnung (z. Bsp. durch Futter) für richtige Arbeit.

 

 


Prüfungen

In der Fährtenarbeit sind, je nach Ausbildungsstand, mittlerweile Prüfungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden möglich. Anfänger / Einsteiger beginnen mit einer ca. 300 Schritt langen Fährte „IPO 1“ auf der 2 Gegenstände ausgelegt werden, die der Hund finden und anzeigen soll. Hier wird die Fährte vom Hundeführer selbst gelegt.

 

Bei weiteren Prüfungen IPO 2 und IPO 3 wird die Fährte auf eine Strecke bis zu ca. 600 Schritten verlängert, sie wird von Fremdpersonen gelegt und es werden mehrere Gegenstände ausgebracht. Danach folgen die Fährtenhundeprüfungen FH 1 und FH 2 mit Distanzen bis zu 1800 Schritten, Wegkreuzungen, Geländewechsel und bis zu 7 aufzufindende Gegenstände.